Meine Überzeugung

Meine Überzeugung

Meine Arbeit als Psychotherapeut ist der tiefgreifenden Gesundung und Heilung der Menschen gewidmet. Ich bin davon überzeugt, dass es in unserem Leben darum geht, unser inneres und innerstes Selbst zu erfahren. Ein viel strapaziertes, für mich gleichsam sehr aussagekräftiges Wort dafür ist Selbst-Verwirklichung. Wenn wir mehr und mehr anerkennen, dass und auf welche Weise wir sowohl bewusst als auch unbewusst die Urheber unseres Schicksals sind – und nicht das Opfer – können wir es in der Tiefe akzeptieren und/oder verändern und uns somit selbst verwirklichen.

Mein Weg ist die Verbindung von Psychotherapie auf der Ebene der Persönlichkeit in ihrer Geschichte und Einzigartigkeit mit einem größeren, landläufig als „spirituell“ bezeichneten Raum, in dem wir alle verbunden sind. Alltägliche Schwierigkeiten und Begrenzungen werden gesehen, thematisiert und bearbeitet, angenehme und schmerzliche Gefühle werden aufgedeckt, wahrgenommen und gefühlt.

Und darüber hinaus finde ich es außerordentlich hilfreich, den Weg in andere Räume zu öffnen und zu beschreiten: dort hin, wo wir nicht „behindert“ sind, wo wir wunderbare und leuchtende Wesen sind, sorglos und leicht. Ich glaube, dass beide Aspekte gleichermaßen wichtig sind im Prozess des „Heilwerdens“.

Eine zentrale Rolle in meiner Arbeit spielt die Liebe, die Wahrnehmung mit den Augen des Herzens und die Tatsache, dass alles mit allem verbunden ist. Mein Menschenbild ist inspiriert von der humanistischen Psychologie: im Kern ist der Mensch gut und hat ein natürliches Bedürfnis nach Wachstum und Entfaltung sowie danach, seinen ganz eigenen Beitrag zu einer lebenswerten Welt zu leisten.

Als Gestalt- und Gesprächspsychotherapeut habe ich zunächst gelernt, in Kategorien von Symptomen und deren Beseitigung zu denken. Zunehmend bin ich jedoch zu der Überzeugung gelangt, dass die einseitige Betrachtung von Menschen in Bezug auf ihre Symptomatik diese unbewusst zu sehr in den Vordergrund stellt. Mein Fokus hat sich verschoben – weg von der Fixierung auf Symptome und hin zur Vision eines entwickelten und eigenverantwortlichen Bewusstseins.

Es ist möglich, ein erfülltes und pralles Leben zu führen, es ist möglich, aus dem Vollen zu schöpfen! Auf dem Weg dorthin gilt es natürlich, uns mit unserer Geschichte, unseren Begrenzungen und Verletzungen zu beschäftigen und diese zu heilen – indem wir sie anerkennen und annehmen, nicht indem wir versuchen, sie „los zu werden“.


Annehmen heißt heilen

Die wichtigste Grundlage meiner therapeutischen Arbeit ist das psychotherapeutische Paradoxon der humanistischen Psychologie:

Akzeptiere dich genau so, wie du bist,
schau dich an, wie du bist –
und Veränderung kann in Gang kommen.

Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie einfach und zugleich kraftvoll und revolutionär diese Tatsache ist. Alles, was wir anschauen, alles was wir annehmen anstatt es zu bekämpfen, ist veränderbar. Annehmen heißt letztlich heilen.

Es scheint so zwingend logisch und einfach, und doch ist es alles andere als leicht, die Dinge so anzunehmen, wie sie sind. Zu gut haben wir gelernt, uns gegen bestehende Umstände zu wehren, uns selbst unversöhnlich gegenüber zu stehen, uns selbst und unsere Umwelt zu bekämpfen, aus dem Augenblick weg und einem Bild hinterher zu laufen, wie wir oder die Welt jetzt gerade sein sollten.

Wer mehr dazu wissen möchte, lese bitte hier weiter:
Annehmen, was ist

Dieses Papier gibt es in seiner Urfassung schon seit über 30 Jahren, ich habe es immer wieder überarbeitet und aktualisiert und bin noch immer begeistert davon.

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Mehr lesen:
Die Reise und das Gepäck
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Annehmen, was ist

Papier zum Therapeutischen Paradoxon (PDF 278kb)

Dieses Papier fasst meine wesentlichen therapeutischen Grundüberzeugungen zusammen und ich finde es unbedingt lesenswert.